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World Trade Center: Die Freiheit blickt ins Leere


Die Freiheitsstatue
Picture by T. Micke

Ein Weltbild erschüttert. Ein Traum zerplatzt. Nicht nur der amerikanische.

Worte können die Leere nicht wiedergeben, die Menschen rund um den Globus, über alle Kulturen hinweg, in diesen Tagen empfinden. Wir sind in den letzten Jahren durch Bilder, die das Fernsehen täglich lieferte, abgestumpft. Krieg, Tod und Zerstörung wurden live bis ins Wohnzimmer transportiert. Schreckliche Bilder, mit denen wir nicht umgehen konnten, sie verdrängt haben. Albträume von Kain und Abel voller Wut und Rache. Viele von uns haben in diesen Zeiten für den Wiederaufbau gespendet, in der Hoffnung damit die Heimkehr zur Normalität, die Rückkehr zum Frieden zu beschleunigen. Dieses Mal ist mehr zerbrochen. Der Heimweg in die Normalität ist verschüttet. Misstrauen, Unsicherheit und nackte Angst füllen die klaffende Lücke in unserem einst so selbstsicheren Weltbild.

Die Freiheitsstatue im Hafen von New York steht auch nach den Terroranschlägen auf New Yorks World Trade Center immer noch – auch in dieser neuen, schwer erschütterten Welt – für den Wunsch der Menschen nach Freiheit und Frieden. Sie war der ersehnte erste Anblick aller Einwanderer, Christen ebenso wie Juden und Moslems, die mit dem Schiff nach langer Überfahrt an ihr Ziel gelangten. Alle mit der inneren Bereitschaft neu anzufangen, alte Wunden verheilen zu lassen und gemeinsam eine neue Existenz aufzubauen. Dorthin müssen wir zurückfinden. Auf der ganzen Welt. Denn diesen Menschheitstraum darf der Terror einzelner Fanatiker nicht zerstören.


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© Eine Reportage von T. Micke (04-08-02) – Kontakt