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UFO: Suche nach Leben im All – Eine 4-teilige Serie über Außerirdische und Leben auf anderen Planeten

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Ufo: Besuch von Markarian-315


Der sagenhafte Pferdekopf-Nebel (B33) liegt viele Lichtjahre von uns entfernt
Picture by NASA

Rund 600 Millionen Lichtjahre ist die Galaxie Markarian-315 von der Erde entfernt. Wenn dort oben jemand eine Taschenlampe anknipsen würde, bräuchte das Licht also 600 Millionen Jahre bis zu uns, dann erst könnten wir es sehen.

So schnell wie das Licht (300.000 Kilometer pro Sekunde) fliegt nichts, das der Mensch kennt. Demnach bräuchte ein Lebewesen vermutlich mindestens 600 Millionen Jahre, um zu uns zu kommen, es sei denn – das Lebewesen kann durch die Zeit reisen. Und genau hier teilen sich die Meinungen. Die einen sagen: "Völliger Blödsinn! Gegen die natürlichen Gesetze des Universums kann keiner an, Außerirdische können gar nicht bis zu uns kommen. Zeitreisen wird es nie geben." Die anderen sagen: "Warum nicht? Der Mensch hat auch einmal geglaubt, er könne nie fliegen. Wir entwickeln uns weiter. Wenn andere im Universum schon so weit sind, dann reisen sie durch die Zeit und besuchen uns."

Schade ist, dass man sich mit einer solchen Meinung heutzutage in der Öffentlichkeit lächerlich macht, obwohl niemand wirklich das Gegenteil beweisen kann. Deshalb versuchen Ufologen seit Jahrzehnten Beweise für außerirdische Besucher zu liefern. Trotzdem, es glaubt nur der an Ufos, der mit eigenen Augen eines gesehen hat. Fotos sind heutzutage zu leicht zu fälschen.

Man nehme ein Nudelsieb, ein paar Christbaumkugeln und eine Handvoll Zinnsoldaten. Aus diesen Zutaten lässt sieh schon eine ganz passable Ufo-Landung darstellen.

Ein Weltmeister in Ufo-Fälschung war der Amerikaner George Adamski. Am 13. Dezember 1952 machte er drei Untertassen-Aufnahmen, die bis vor ein paar Jahren Rätsel aufgaben. Das, was er da fotografierte, sah zwar, verkehrt herum betrachtet, ein bisschen so aus wie ein Gaskocher und ein, daraufgesetzter Teller mit viel Ketchup und drei halbierten Marillen, aber nachweisen konnte ihm die Fälschung niemand. Adamski bot auch noch Zeugen auf, und die Aufnahmen waren laut Expertenmeinung mit allen Licht- und Schatteneffekten ausgesprochen glaubhaft. George Adamski jedenfalls konnte sich nicht beklagen. Er machte mit seinen Ufo-Fotos viel Geld. Und gab die Montage schließlich selbst zu.

Aber auch damals klaffte schon eine gewaltige Lücke zwischen solchen "echten" Ufo-Fotos und der Realität. UfoFreaks machen, sich in der Regel keine Gedanken über die Umstände, unter denen ihre mysteriösen Gäste die Erde erreichen, die Gesetze der Physik interessieren sie nur selten, und sie denken beim Thema Ufo einfach in einer anderen Dimension als im täglichen Leben. Daraus ergeben sieh manchmal auch so interessante Theorien wie, dass Jesus Christus ein Außerirdischer gewesen sein muss oder dass die amerikanische Regierung von "Aliens" in Menschengestalt verseucht ist.

Tatsächlich gibt die amerikanische Luftwaffe misstrauischen Menschen bis heute allen Grund zum Stirnrunzeln.

Im Bundesstaat Nevada liegt inmitten karger Bergketten weit ab von jeglicher Zivilisation ein als "Area 51" bezeichneter Stützpunkt, der so geheim ist, dass er offiziell nicht existiert. Eine endlose Straße ohne Abzweiger führt dorthin, und nicht einmal Flugzeuge der Luftwaffe dürfen die Region überfliegen. Was dort wirklich vor sich geht, versuchen Ufo-Forscher seit Jahren herauszufinden. Sichel- und scheibenförmige Flugobjekte wurden beobachtet, Eindringlinge stundenlang verhört. Es wird vermutet, dass hierher Ufo-Wrackteile oder ganze Raumschiffe zur Untersuchung gebracht werden und die für Radar unsichtbaren "Tarnkappen-Bomber", die von den USA im Irak-Krieg verwendet wurden, eine von Ufos abgeschaute Technologie sind.

Eine mögliche, weniger unheimliche Erklärung: Die Air Force entwickelt und testet auf diesem Gelände, natürlich geheim, neue Militärflugzeuge.


< Lesen Sie in Teil III dieser Serie: Lauschangriff auf das Universum

© Eine Reportage von T. Micke (02-01-96) – Kontakt